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11.11.2014 „Seelsorger, Lehrer, Missionare – Die Jesuiten in der Markgrafschaft Baden“

Über dieses Thema referierte Stadtarchivarin Dagmar Rumpf auf Einladung des Freundeskreises Kloster Lichtenthal


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Auf dem Foto: Pfarrer Rudi Kistner, Äbtissin Bernadette Hein, Dagmar Rumpf, Ursula Lazarus, Schwester Hildegard

18.10.2014 Mitgliederversammlung des Freundeskreises Kloster Lichtenthal

Die gut besuchte Mitgliederversammlung des Freundeskreises Kloster Lichtenthal begann mit einem geistlichen Wort von Klosterpfarrer Karl Leib, der mit großem Lebensmut gerade eine Krebstherapie hinter sich gebracht hatte.

Rechenschaft legte die Vorsitzende Ursula Lazarus ab über Aktivitäten im einjährigen Berichtszeitraum. Ein Besinnungstag, eine Exkursion zum romanischen Freskenzyklus in Loffenau, eine Lichtenthaler Schubertiade als Benefizkonzert, Teilnahme an Weihnachtsmärkten gehörten dazu.

Die Klosterkirche hatte mit 9000 € aus Mitgliedsbeiträgen finanziert einen neuen Teppich erhalten. Dies war auch Teil des Berichtes von Schatzmeisterin Doris Seiberling.

 

Seit einigen Jahren arbeitet und spart der Freundeskreis für den Bau eines behindertengerechten Aufzugs im Abteigebäude, wofür jetzt 125000 € zur Verfügung stehen. Architekt Stefan Triesch berichtete über technische Probleme im denkmalgeschützten Gebäude. Nach Einschaltung eines Fachplaners soll die Entscheidung über die Konstruktion noch in diesem Jahr fallen, sodass 2015 gebaut werden kann.

 

Der Bericht von Frau Äbtissin Bernadette Hein über die Reise der Madonna aus der Klosterkirche in klimageschützter Verpackung ins Schnütgen Museum nach Köln war Anlass zur Überlegung, eine Fahrt zu organisieren zur Ausstellung „Die Heiligen Drei Könige – Mythos, Kunst und Kult.

 

06.08.2014 Bank gestiftet für Manfred Bornschein

Eine Bank für den Klosterhof hat Frau Anke Hlauschka-Bornschein zum Gedenken an ihren im März 2014 verstorbenen Mann Manfred Bornschein gestiftet. Zwischen Familie Bornschein und der Abtei Lichtenthal besteht seit vielen Jahren eine enge Beziehung. So waren die Söhne Oliver und Jan dort zur Schule gegangen, und Herr Bornschein wirkte während dieser Zeit als Elternbeiratsvorsitzender.

Die Bank im Wert von rund 1200 Euro fand ihren Platz vor dem Klosterladen mit Blick zur Schule und erinnert so an das Wirken von Manfred Bornschein.

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Auf dem Foto Mitglieder des Freundeskreisvorstandes zusammen mit Frau Hlauschka-Bornschein, von links nach rechts: Herr Dr.Günther Thomas, Frau Margot Schmidt, Frau Anke Hlauschka, Frau Äbtissin Bernadette Hein, Frau Ursula Lazarus, Frau Doris Seiberling, Herr Christian Braun

21.06.2014 Besichtigung der Fresken in der evangelischen Kirche in Loffenau

Teile des Turms der evangelischen Kirch in Loffenau gehen zurück bis in das 13. Jahrhundert und beherbergen Fresken, die im Zeitraum von 1440 bis 1455 datiert werden.

Herr OStD Günther Krieg aus Gernsbach hatte sich in besonderer Weise mit diesen befasst und ein Buch darüber herausgegeben. So konnte er mit großer Kompetenz die Mitglieder des Freundeskreises Kloster Lichtenthal durch die Welt dieser Fresken führen.

Besondere Aufmerksamkeit widmete er der Darstellung der Verkündigung des Erzengels Gabriel an die Jungfrau Maria und der Madonna im Strahlenkranz, die an ihrer Seite den hl. Benedikt von Nursia und den hl. Bernhard von Clairveaux hat. Nur wenige Darstellungen im süddeutschen Raum gibt es von der sog. Hostienmühle, die den Opfertod Christi aus mittelalterlicher Sicht zeigt.

15.03.2014 Besinnungstag des Freundeskreises Kloster Lichtenthal

Einen sehr gut besuchten Besinnungstag konnte der Freundeskreis Kloster Lichtenthal auch in diesem Jahr durchführen. Als ehemaliger Regionaldekan am Hochrhein war Pfarrer Karl Leib erst vor kurzem Klosterpfarrer geworden und hatte den Besinnungstag unter das Thema gestellt: „Fastenzeit – Gönne deiner Seele eine Atempause“.

Zeit sei für viele Menschen zu einem knappen Luxusgut geworden nach dem Motto „Wir haben alles, nur keine Zeit“. Dabei sei es nicht nur für den Körper schädlich, sich keine Pausen zu gönnen, sondern führe auch geistig zur Erschöpfung.

Man müsse es lernen, Pausen zu machen im Tagesablauf und im gesamten Ablauf des Lebens. Pausen erst schaffen den Rhythmus in der Musik, und sie gehören zum Leben, sie gliedern und strukturieren die Zeit. Nicht umsonst spricht man von schöpferischen Pausen.

Diese Lebensweisheit, so Pfarrer Leib, sei schon Teil der zehn Gebote, „Halte den Sabbat heilig“. Ebenso gehöre es zur Schöpfungsgeschichte, dass der siebente Tag der Ruhetag sein soll.

Gerade in der Fastenzeit sei es geboten, sich zu besinnen auf die Frage: Was fangen wir mit unserm Leben an? Der alljährliche Besinnungstag im Kloster Lichtenthal versuchte Antworten zu geben.