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Freundeskreis Kloster Lichtenthal e.V.
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10. Oktober 2015 Mitgliederversammlung

Die gut besuchte Mitgliederversammlung des Freundeskreises Kloster Lichtenthal begann mit einem geistlichen Wort von Herrn Pfarrer Rudi Kistner, der Gedanken über Licht und Dunkel im persönlichen, im kirchlichen und politischen Leben vortrug.

Im Jahresbericht des Vorstandes hob die Vorsitzende Ursula Lazarus die Fahrt nach Köln hervor, an der zusammen mit Frau Äbtissin Bernadette Hein Schwestern des Konvents und Mitglieder des Freundeskreises teilnahmen. Sie besuchten eine Dreikönigsausstellung, in der die Madonna aus der Klosterkirche nach zwei Jahrhunderten der Trennung für einige Wochen mit den drei Königen, die eigens aus New York ausgeliehen waren, zusammen zu bewundern waren. Den wichtigsten Punkt des Berichtes konnte Schwester Roswitha ausführen, dass nämlich der „rote Punkt“, die Baugenehmigung für den behindertengerechten Aufzug im Abteigebäude erteilt sei.

Den von der Schatzmeisterin Doris Seiberling erstellten Finanzbericht stellte die stellvertretende Vorsitzende Margot Schmidt vor. Für  zahlreiche Projekte im Kloster waren in den vergangenen Jahren über 85000 € ausgegeben worden. Allerdings werden die bisher gespendeten und erwirtschafteten 125000 € für den Bau des Aufzugs noch nicht ausreichen. Eine Spendenaktion ist nochmals geplant. Von einer korrekten Kassenführung konnte Kassenprüfer Paul Kunz berichten.

Dank gab es auch für Schriftführer Christian Braun, der mit Öffentlichkeitsarbeit in Berichten, auf einer Homepage und im Versand von Mitgliederbriefen die Arbeit des Freundeskreises darstellt.

Ein Vortrag über die Altarbilder der Klosterkirche aus dem 15. Jahrhundert und deren Besichtigung in der Kunsthalle Karlsruhe im November sind geplant, ebenso die Teilnahme am Christkindlsmarkt und am Lichtentaler Weihnachtsmarkt, der erstmalig im Klosterhof stattfinden wird.

Foto: Schwester Roswitha zeigt zusammen mit Ursula Lazarus den roten Punkt und Baupläne für den Aufzug

12. Juli 2015 Wandelkonzert mit dem Ensemble DACAPO

„Wach auf mein´s Herzens Schöne“ lautete das Motto des diesjährigen Benefizkonzertes für den Freundeskreis Kloster Lichtenthal am Sonntag, den 12. Juli 2015. Es musizierten das Ensemble DACAPO mit Achim Klotz, Thomas Berzel, Daniel Senger, Dieter Reininghaus (Tenor), Ernst Rapke (Bariton und Leitung), Dieter Götz (Bass) und die Mezzosopranistin Anja Schlenker-Rapke sowie Holger Becker (Orgel und Klavier).

In Form eines Wandelkonzertes sollte das Motto aus geistlicher und weltlicher Sicht beleuchtet werden. So begann das Konzert in der Klosterkirche mit Marienmotetten für Männerchor a capella, sowie Hohelied-Vertonungen für Mezzosopran und Orgel. Im Klosterhof sang das Ensemble DACAPO an verschiedenen Orten bekannte Lieder u.a. von Sicher und  Mendelssohn. Das Konzert klang im Kassiansaal mit Liedern, Duetten und Ensembles von Brahms und Schubert aus.

08.01.2015 Auf den Spuren der Heiligen Drei Könige nach Köln

tl_files/public_files/2014/Schnuetgen.jpgDer Freundeskreis Kloster Lichtenthal hat für den Konvent unter Führung von Äbtissin Bernadette und seine Mitglieder eine Reise nach Köln organisiert, um im Museum Schnütgen die aktuelle Ausstellung „Die Heiligen Drei Könige – Mythos, Kunst und Kult“ zu besuchen.

Diese Reise hatte bereits in einer Klimakiste die Muttergottes aus der Klosterkirche unternommen. Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert und war damals von fast lebensgroßen Dreikönigsstatuen umgeben. Bereits im 19. Jahrhundert gingen die Drei Könige auf nicht ganz bekannten Wegen verloren und stehen heute in der Abteilung Cloisters des Metropolitan Museums in New York, von wo sie ebenfalls nach Köln reisten.

Für die Reisegruppe des Freundeskreises war es eine große Freude, die Muttergottes und die Heiligen Drei Könige vereint zu sehen.  Die „Anbetungsgruppe, Schwaben 1489“, wie sie im Ausstellungskatalog genannt wird, ist einer der größten Schätze, die Direktor Dr. Moritz Woelk, der die Reisegruppe persönlich führte, und sein Team aus den Museen aller Welt für 3 Monate zusammengetragen hatten.

Auf Wunsch des Konvents war auch eine Besichtigung des Kölner Doms Teil der Fahrt.